20. Abschied von den Alpen.

Lebt wohl; ich werd‘ euch nimmer wiedersehen:
Des dunklen Schicksals strenger Ruf gebeut!
Vergeblich war zu ihm mein stilles Flehen –
Die Thräne, die das Herz zum Opfer beut.
Wenn uns die harten Menschen nicht verstehen,
Ihr Grimm uns Dornen auf die Wege streut,
Da wißt ihr stets mit mitleidsanften Tönen
Des wunden Herzens Pochen zu versöhnen.
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Aus Lieder der Sehnsucht.

19. Das Heimweh.

»Was fehlt dir, Armer? Ach, ich seh dich weinen,
Dein starrer Blick hängt an den Alpenhöh’n!
Vermissest du, von ihnen fern, die Deinen
In jener kleinen Hütte, wo so schön
Umher der Fels, der Wald und Bach, erscheinen,
Und die, geschirmet vor dem wilden Föhn,
Dir winkt am stillen Abend heimzukehren,
Und dort das Glück der Deinen noch zu mehren?«
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Aus Lieder der Sehnsucht.

18. Die Menschenalter.

O du mein liebes Alpenland,
Dir gleicht so ganz das Leben!
Wie schön an sanfter Mutterhand
Des Kindes Tag‘ entschweben!
Ihm blüh’n im Thal aus Wiesengrund
Unzählbar Blumen in die Rund‘.
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Aus Lieder der Sehnsucht.

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