8. Der Jäger auf der Alpe.

Auf Auerhähne.

Der Auerhahn, der Auerhahn,
Der lockt mich nach den Höhen;
Doch, will ich dort mit Vortheil d’ran,
So heißt es früh aufstehen!
Der Auerhahn, der Auerhahn!
Ist selten zu ersehen.
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Aus Lieder der Sehnsucht.

7. Tyrol.

Tyrolerland, du Wiege meiner Ahnen,
Sey mir gegrüßt! Du wurdest Oestreichs Stern,
Zu leuchten auf des Ruhmes hehren Bahnen,
Als Nacht die Völker deckte nah’ und fern!
Sie blickten staunend auf zu deinen Fahnen,
Die du erhobst für deinen hohen Herrn,
Für deine Sitten, Freiheit, heil’gen Glauben,
Und nicht gelang’s dem Fremdling sie zu rauben.
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Aus Lieder der Sehnsucht.

6. Der arme Sennt.

Thürmend ragt ein Fels empor
An des Sennen Hütte;
Duftig zieht ein Nebelflor
Fort an seiner Mitte,
Und verschwimmt im tiefen Thal
Wo des Waldstroms Fluthen
Hin zum nahen Wasserfall
Sich im Laufe sputen.
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Aus Lieder der Sehnsucht.

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